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Produkte

Eier
Edelbrände
Äpfel

„Auf Valtles Boden völlig frei legen Hühner Ei um Ei“

Eier

Unseren Traum von den eigenen, frischen Eiern haben wir uns schon vor vielen Jahren mit einer kleinen Gruppe ausgewählter Hühner und einem stolzen Hahn erfüllt. Inzwischen ist unsere Hühnerschar gut gewachsen und rund 30 Hühner und 3 Hähne treiben hier ihr Unwesen. Zwischen Rassehühner mischen sich auch einige „gerettete“ Hühner aus Legebetrieben, die wir hier liebevoll aufpeppeln und ihnen ein schönes und möglichst langes Leben schenken.

Und weil wir nicht alle Eier selber essen und verarbeiten können, bieten wir sie gerne zum Verkauf.

aktueller Preis (Stand 02/2024):

6er Pack € 2,70

10er Pack € 4,00


Edelbrände

„Mit Liebe und bei uns per Hand, entsteht er – unser Edelbrand“

Für uns gelten die Regeln der landwirtschaftlichen Abfindungsbrenner: Wir dürfen nur Grundstoffe aus eigener Produktion destillieren und an den Endkunden oder die Gastronomie verkaufen. Schon unter Kaiserin Maria Theresia entstand ein Branntweingesetz, nach dem jeder Österreicher, der ein Stück Land mit Obstbäumen besaß, eine bestimmte Menge an Schnaps aus eben diesem Obst herstellen durfte. An „rechtschaffende, fleißige und ordentliche Leut“ wurde dieses Brennrecht im 18. Jhdt. übergeben. Der Vorteil dieser relativ liberalen Regelung der Schnapsbrennerei ist, dass das Streuobst nicht weggeworfen wird, sondern noch eine gute Verwendung findet. Zum anderen ist es aber auch ein Schutz der Kulturlandschaft. Kleine Gärten, die vielleicht nicht groß genug sind, um landwirtschaftlich gewinnbringend genutzt zu werden, bleiben so erhalten.

So entstanden auch unsere Streuobstwiesen und die Schnapsbrennerei. Wir besitzen ca. 5.000 qm Obstgarten und kultivieren vor allem alte Apfelsorten, aber auch Birnen, Quitten, Zwetschken, Kirschen und andere Früchte. Das Erhalten alter Obstsorten ist uns ein wichtiges Anliegen und mittlerweile entstehen auch schon ein paar sortenreine Edelbrände in der Destille, worauf wir sehr stolz sind.

„Die Frucht muss man erst riechen, dann schmecken.“ 

Der perfekte Edelbrand ist nicht nur von der Qualität der Früchte, den Sonnenstunden, dem Zuckergehalt und der optimalen Verarbeitung abhängig. Es gilt auch, beim Brennen die beste Temperatur zu erwischen und die richtige Abtrennung vom Vor- und Nachlauf durchzuführen. Neben Ruhe bei der Arbeit und Geduld gehört natürlich auch immer ein bisschen Glück dazu.

Nur sauberes und nicht angefaultes Obst kann zum Schnapsbrennen verwendet werden. Direkt nach der Ernte wird das Obst zerkleinert und in Gärbehälter gefüllt. Falls nötig wird der PH-Wert der Obstmaische mit Säure herabgesetzt, im Idealfall etwas Hefenährsalz eingerührt und durch Beigabe von Reinzuchthefe vor Fehlgärungen geschützt. Ein mit Wasser gefüllter Gärspund ermöglicht das Entweichen der Gärgase. Sehr wichtig für die Qualität und Quantität des Endproduktes ist die Lagerung bei richtiger und möglichst gleichbleibender Temperatur, 15 bis 20°C wird hier empfohlen, zumindest für die erste stürmische Gärung. Danach kann es auch etwas kühler sein. Wenn alles passt wird dann innerhalb von 3 – 4 Wochen der Fruchtzucker in Alkohol umgewandelt und ist bereit für die Destillation. Wir selbst brennen in der Regel erst im Jänner oder Februar des Folgejahres aber viel länger sollte die Maische nicht stehen. 

Nachdem die Maische den richtigen Grad an Restzucker erreicht hat, brennen wir den Rohbrand. Dabei wird die Maische vom Alkohol getrennt, Aromastoffe und ätherische Öle bleiben erhalten. Nach dem Prinzip der Destillation wird die Maische zum Sieden gebracht, der Alkohol verdampft und wird durch Kühlung wieder flüssig. 

Beim zweiten Brennvorgang, dem Feinbrand, wird der Vorlauf, der Mittellauf und der Nachlauf getrennt. Jetzt entscheidet sich maßgebend die Qualität des zukünftigen Brandes – es gilt, nach sensorischer Verkostung den Vorlauf vom Mittellauf und den Mittellauf vom Nachlauf zu trennen.  Der Mittellauf wird in Glasballons gelagert und mindestens 1 Jahr gereift. Anschließend wird er mit weichem Quellwasser auf Trinkstärke verdünnt und der fertige Edelbrand abgefüllt. 

Informationen zu Preisen und Sorten auf Anfrage.

Apfelbrand „Alte Sorten“ 2021 Fl. 350ml

Apfelbrand „Baumanns Renette“ 2021 Fl. 350ml

„So schön ist er in jedem Gwand, unser guter Apfelbrand“


Äpfel

„Ist der Müllner wieder lost, wars wohl zu viel Apfelmost.“

Wir nutzen unsere alten Apfelsorten aber nicht nur für den Edelbrand, sondern pressen daraus auch tollen Apfelsaft aus. Ein Teil davon darf dann auch schon mal Most oder Essig werden und was dann sonst noch übrig ist, wird getrocknet oder findet sich in diversen Apfelstrudeln und Kuchen von Familie und Freunden wieder.

Apfelsaft

Um Apfelsaft selber zu machen, ist etwas Technik notwendig. Zuerst werden die Äpfel zerkleinert und mit einer mechanischen Obstpresse ausgequetscht, um aus den Äpfeln selbst das letzte bisschen Flüssigkeit herauszuholen. Der Apfelsaft wird aufgefangen und läuft dann über einen Auslass direkt in ein Gefäß. Natürlich darf der frische Apfelsaft nach dem Pressen auch gleich verkostet werden – aber Vorsicht: Er regt gehörig die Verdauung an!

Ein Teil landet dann im Druckfass, wo er eine Zeit lang süß bleibt, ein anderer Teil wird entsprechend erhitzt und dadurch lagerfähig gemacht.

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