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Valtlesboden

Erlebnisse

In der Valtlmühle soll ein Zentrum für kreative Menschen und kreative Ideen entstehen. In Planung sind, handwerkliche Kurse wie Raku brennen, Filzen, Speckstein bearbeiten, Skulpturenbau und vieles mehr. Außerdem wird es Kräuterkurse, Kräuterwanderungen, Workshops zu speziellen Kräuter-Themen wie: Frauenkräuter, Hexenkräuter, Frühlingskräuter, geben. Außerdem wollen wir in Zukunft Kurse über Kräuterverarbeitung, Räuchern sowie Salben und Tinkturen herstellen, anbieten. Auf der Valtmühle wird es auch die Möglichkeit geben, Gesprächskreise, Vorträge, Ausstellungen, Vernissagen, und vieles mehr, abzuhalten.

Kräuterspaziergang
Abenteuerwanderungen
Kreativ Kurse

Anstehende Erlebnisse

  • There are no upcoming events.

Kräuterspaziergang 1

Kulinarische und heilsame Verwendung von Wildkräutern

Entdecke mit uns gemeinsam die Schätze der Natur in der Willersdorfer Schlucht und lerne ein paar ausgewählte Wildkräuter näher kennen.

Wir werden uns mit allen Sinnen ein wenig mit den Pflanzen auseinandersetzen und ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten kennenlernen.

Im Anschluss an den Spaziergang gibt es noch die Möglichkeit, das ein oder andere selbst auszuprobieren, zu verkosten und für den Eigengebrauch herzustellen.

Treffpunkt: Valtlmühle, Willersorfer Schlucht (Zufahrt über Schmiedrait oder Schönherrn)

Dauer: ca. 3 Stunden

Zum Mitnehmen: festes Schuhwerk, Regenschutz, 1 Sammelkorb

Wir freuen uns auf dich!

Termine:

27. Mai 2023, Start 13:00 Uhr – kostenlos für Verein „Kuchlgartl“ und „Stammtisch Pinkafeld“

Anmeldung via Mail
Anmeldung per Tel. 03357/42464


Abenteuerwanderungen

„Pimpinella und die Welkwichtel“ – ein Wanderabenteuer für Groß und Klein.

Als sich die Kräuterhexe Pimpinella eines Tages aufgemacht hat, um frische Kräuter für ihre Tinkturen zu sammeln, haben die Welkwichtel in ihrem Hexenhäuschen Unfug getrieben und alles durcheinander gebracht. Als wäre das nicht schon schlimm genug haben die kleinen Quälgeistern auch noch einige Seiten aus ihrem uralten Hexen-Kräuterbuch gerissen.

Pimpinella ist verzweifelt und braucht dringend eure Hilfe, denn die Welkwichtel sind gerissen und haben alles gestohlene gut versteckt.

Folgt den Spuren der entlang der Willersdorfer Schlucht und ……………………………………………….

Mitzubringen: festes Schuhwerk, Kleidung entsprechend der Witterung, Trinkflasche

Dauer: ca. 3 Std.

Preis: Erwachsene 17€ pro Person


Kreativ Kurse

Lass dich von der Natur inspirieren und entdecke dein kreatives Potenzial. Mit Kursen wie: Rakku brennen, Speckstein bearbeiten oder Filzen.


Rakku brennen

Raku bedeutet „Freude“ und ist zudem der Familienname einer japanischen Töpferdynastie. Die Technik verbreitete sich seit dem 16. Jahrhundert von Kyoto aus. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verbreitete sich die Technik auch im Westen.

Das glasierte oder unglasierte Gefäß wird. wegen der starken Rauchentwicklung meist im Freien gebrannt. Bei diesem Niedrigbrand werden die rotglühenden Gefäße einzeln, – mit einer langen Zange – dem Ofen bei Temperaturen um

1000° C entnommen und in einem Behälter mit organischem Brennstoff (Laub, Stroh, Heu, etc.) luftdicht eingebettet.

Raku-Keramik ist oft relativ dickwandig um bei diesem Wechsel vom Ofen zum Behälter nicht zuviel Hitze zu verlieren. Der entstehende Rauch (Kohlenstoff), der Sauerstoffentzug, sowie die im Laub enthaltenen Mineralien wirken stark auf den Tonscherben und die Glasurfarbe ein. Blatt- und Grasabdrücke verewigen sich manchmal in der noch weichen Glasur. Sauerstoff wird durch die stark reduzierende Atmosphäre der noch weichen Glasur entzogen. Die chemische Formel verändert sich teilweise, z.B. aus Kuperoxyd (grün) wird Kuper (rot) und die Glasurfarbe ändert sich. Kohlenstoff (schwarz) dringt durch Haarrisse (Krack) und lagert sich im Tonscherben ein. Der Brennverlauf lässt sich beim Raku nur bedingt steuern, so dass jedes Stück ein unnachahmliches Unikat ist.


Speckstein bearbeiten

Speckstein ist der weichste Stein, den wir auf Erden kennen. Ohne große Kraftanstrengung und ohne spezielles Werkzeug lässt er sich leicht und rasch bearbeiten, zudem erhält seine Oberfläche in poliertem Zustand eine Maserung, die an Marmor erinnert. Eigenschaften, die ihn als hervorragenden Werkstoff für plastisches Gestalten auszeichnen. Was diesen Stein aber von allen anderen Materialien wohltuend unterscheidet, ist die Reaktion bei Hautkontakt.

Beim Schnitzen, Raspeln, Schleifen und Polieren steigt die Empfindsamkeit in den Fingern, unser Gefühl für Gegenständliches wächst, wird sensibler, klarer; plastisches Vorstellungsvermögen immer deutlicher.

Zuerst wird der Stein mit der groben Raspel und dem groben Schleifpapier bearbeitet und geformt. Wenn der Stein die gewünschte Form hat, werden mit dem feineren Schleifpapier nochmals die Flächen bearbeitet

Wenn nun keine tiefen Kratzer mehr sichtbar sind und eine gleichmäßig glatte Oberfläche erreicht ist, nimmt man ein flaches Gefäß, welches mit  Wasser gefüllt ist. Dann gibt man den Stein ins Wasser, wäscht den Staub ab und poliert ihn mit dem Wasserschleifpapier. Der Stein wird solange poliert, bis die Oberfläche wirklich glatt ist und keine Kratzer zu sehen sind.

Hat der Stein eine glatt polierte Oberfläche, trocknet man diesen mit einem Handtuch gut ab und ölt ihn anschließen mit dem Glanz- und Oberflächenöl ein. Dazu gibt man am besten einfach einige Tropfen Öl auf den Stein und massiert es mit den Fingern gut ein.


Filzen

Filzen ist eine uralte Technik und heute wieder sehr modern. Vermutlich wurde schon vor 3000 Jahren gefilzt. Das Grundmaterial ist Schafwolle.

Nassfilzen

Hierbei kommen Wärme, Wasser, Bewegung und Seife ins Spiel. Durch warmes Seifenwasser quellen die Wollfasern auf und die oberste Schuppenschicht spreizt sich ab. Durch Bewegung kommt es zu einer engen Verbindung zwischen diesen Schuppen, wodurch ein sehr fester Stoff entsteht.

Nun zupft man die Wolle in kleine Stücke und legt sie in mehreren Lagen kreuzweise übereinander. Dazwischen wird alles mit warmem Seifenwasser nass gemacht. Wenn die Lagen dann richtig übereinander liegen, kommt wieder die Bewegung ins Spiel. Langsam und vorsichtig lässt man seine Hände über die Wollfläche gleiten, bis sich die Wollfasern gut verbunden haben. Dazwischen sollte das Filzstück immer wieder nass gemacht werden. Als Seife kann man Olivenseife verwenden.Am Schluss muss man den Filz gut ausspülen, damit eventuelle Seifenreste die Wolle nicht angreifen und zerstören.

Trockenfilzen

Zum Trockenfilzen benötigt man eine Filznadel und trockene Filzwolle. Diese kann man in verschiedene Formen legen und immer wieder mit der Nadel hineinstechen. Die Nadel hat kleine Widerhaken, wodurch die Wollfasern miteinander verbunden werden.

Aus Filz können eine Menge hübscher, aber auch sehr nützlicher Dinge hergestellt werden, z.B.: Hüte, Hausschuhe und Schmuck, Dekorationsgegenstände, usw.

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